Feeds:
Beiträge
Kommentare

Daniel, Gregor, Patrick
kml, Anreise: 1 1/2h, Gehzeit Aufstieg: 3h

Der Start in die Klettersteigsaison ist dieses Jahr der Postalm Klettersteig (frühere Begehung), und damit einer der schwierigeren Klettersteige, die ich bislang gegangen bin.

Daniel, Gregor und ich gehen zum ersten Mal gemeinsam einen Klettersteig. Wir starten die Tour ziemlich spät gegen 16:15. Den unteren Teil steigen wir durch und genießen die Schlucht. Dabei überholt uns ein etwas älterer Tiroler – der ganz ohne Klettersteigset geht – naja, meins ist das nicht. Bei der Badewanne machen wir Rast und gehen dann über die Gamsleckenwand nach oben. Runter fahren wir mit dem Auto – danke an den Autofahrer.

Von Daniel gibt es ein Video aus den Eindrücken.

Fotos, Video

Dominik und ich wollen uns endlich den dieses Jahr eröffneten Mahdlgupf Klettersteig ansehen. Wir gehen in der Früh los (Ausgangspunkt). Die Abzweigung vor der Rinne ist hauptsächlich durch die Rinne selber und einige “Stoamandln” zu erkennen. Wir treffen die ersten Klettersteigler, die allerdings von der anderen Richtung kommen – der Zustieg scheint aufgrund deren Schilderung gleich weit. Direkt beim Einstieg treffen wir dann weitere Klettersteigler – also einiges los hier. Der Einstieg selber ist A, feucht und erdig – wenn die D-Stellen auch so sind… Kurz später wirds deutlich griffiger. Schon nach ein paar Metern zeigt sich, dass wir heute bei der Aussicht voll auf unsere Kosten kommen werden. Leider kann ich die hier nicht teilen, der Fotoapparat ist leider nicht mit. Bei der Weißen Wand gibt es dann eine nasse Stelle (C) zu meistern und dann kommt der wohl beste Tiefblick – mit viel Eisen für die Füße (B). Überhaupt ist der Klettersteig in diesem Bereich sehr “igelig”. Der Schokoladenüberhang ist sehr kurz gehalten. Es gibt weiters immerwieder viel “Gehgelände” (A) unterbrochen von steileren Passagen. Mittendrin hängt sich ein alleingehender Deutscher an uns dran, der viel zu erzählen hat ,). Am Gipfel machen wir nur kurz Rast und gehen beim Abstieg noch bei den Schobersteinen vorbei. Den großen Schoberstein nehmen wir über den normalen Wanderweg mit, beim kleinen Schoberstein trauen wir uns nicht drüber, da wir die Route nicht kennen (Topo). Wieder unten ist es grad’ einmal Mittag und wir diskutieren, was uns der angebrochene Tag noch bringen soll. Für die heute ebenfalls angedachte Kletterei am Vöcklabrucker Pfeiler ist es schon etwas spät – und Kraft haben wir auch schon etwas gelassen, und auch die Kletterrouten am Adlerspitz (Infolink) reizt uns weniger – wir beschließen also heute ein Klettersteigduo zu gehen – wir machen die uns bereits bekannte Drachenwand noch. Ich merke da durchaus, dass ich schon einen Klettersteig in den Füßen (und Armen) habe, es geht aber doch ganz hurtig hinauf (Drachenwand ausführlicher mit Fotos). Oben angekommen machen wir diesmal eine anständige Gipfelrast.

Es war zwar anstrengend (immerhin 985 hm am Klettersteig) jedoch wurde die Idee der Salzkammergutklettersteig Triologie geboren. Mahdlgupf, Drachenwand und Postalm – das sind dann 1.335hm am Klettersteig – hört sich doch interessant an 🙂

dabei: Dominik, ich
Gehzeit: gemütlich – ganzer Tag, Topo Mahdlgupf, Topo Drachenwand

2012-09-08 Gmundnerhütte Traunstein_thumbHeute ging es seit langem (6 Jahre) wieder auf den Traunstein. Dein herrlicher Tag kündigt sich  an. Das macht sich in einem Massenanstrurm bemerkbar. Die Autoschlange – wir mussten unser Auto bereits vorm Hoisn Wirt abstellen und hatten über einen Kilometer “Zustieg” zum Schranken.  Dann ging es weiter durch die Tunnels zum Einstieg des Naturfreundesteigs (B). Dort ist das erste Mal Warten angesagt – die Menschen dort sind der Anfangsschwierigkeit (A/B) gerade gewachsen. Uns geht es da allen sehr gut, auch den beiden neuen Klettersteiggehern. Wir gehen den Anstieg hinauf zum Naturfreundehaus – Gregor und Julian haben dabei einen deutlich längeren Atem als wir beide. Auf dem ersten Höhepunkt, kurz hinter dem Naturfreundehaus (da kommt ja nächstes Jahr der Neubau) rasten wir kurz und 2012-09-08 Ausblick Traunstein - dunklermachen ein kleines Panorama (siehe Bild). Auf dem (ziemlich vollen) Weg zum Gipfel sehe ich mir noch den Traunsee Klettersteig (D) an, der im oberen Teil ganz schön ausgesetzt wirkt. Nach einer kurzen Gipfelrast jausnen wir unterhalb der Gmundner Hütte mit Blick auf die Mairalm. Herrlich die gemütliche Jause mit viel Sonne. Runter geht es dann über die Mairalm. Die Meter vom Schranken zum Auto laufen Julian und ich noch. Kurz abgeladen und am nahen öffentlichen Strand noch ein paar Meter im herrlich frischen Traunsee geschwommen  – das rundet diesen Tag ab. Ich freu’ mich schon aufs nächste Mal.

dabei: Daniel, Gregor, Juli, ich (Fotos)
Gehzeit: gemütlich – ganzer Tag,
Topo

Zum Abschluss fahren wir nochmal nach Dro zur Via ferrata Rio Sallagoni – und nehmen diesmal die andere Abzweigung um den Teil B ebenfalls zu gehen – dieser ist

zwar mit Tritthilfen versehen, allerdings gänzlich ohne Sicherungsseil. Zum ersten Teil mit Fotos gibt es schon einen Eintrag von vorgestern (Link). Der zweite Teil ist ebenfalls herrlich. Man geht im Bachbett nach oben – manchmal sind kurze Stellen am Felsen zu überwinden. Die Fotos haben diesmal leider schlechte Qualität – der Steig ist aber ebenfalls sehr zu empfehlen. Er ist zwar ohne Seil, aber auch unschwierig. Oben angekommen gingen wir diesmal gingen wir zu Fuss retour zum Auto, was wir in gemütlichen 20 Minuten schafften.

dabei: Rainer, ich
Fotos nur von Teil B (ohne Seil)
Gehzeit (gemütlich): rauf 1,5h runter: 20min, ca 160hm, Topo

Heute machten wir zu fünft eine Mountainbiketour vom Monte Baldo. Wir borgen uns in Malcesine die Räder aus und lassen uns mit einem “Radtaxi”

auf den Monte Baldo bringen. Kostenpunkt € 25,-  fürs Rad, € 20,- fürs Hochfahren – mit der Seilbahn gibt es gewisse Zeiten und zudem muss man vorher einen Anstieg bewältigen – das wollten nicht alle ,)

Im Endeffekt fahren wir bergab über Almwiesen, Forststrassen und asphaltierte Strassen durch San Giacomo, Castione, Sano, dann auf der Straße mehr oder weniger eben über Torbole zurück nach Malcesine. Angeblich hat die Tour 40 km – es geht allerdings sehr viel bergab. Die Tour ist sehr zu empfehlen.

Fotos

Wir fahren von der Via ferrata Rio Sallagoni zurück Richtung Gardasee und gehen von Arco, dem Klettermekka, über den Klettersteig auf den Colodri. Der Zustieg führt über einen Klettergarten von Arco. Wir gehen manchmal Markierungen nach, manchmal einfach nur nach oben und dann stehen wir plötzlich beim Einstieg. Der Klettersteig ist großteils einfach (A,A- B) nur das Schlußstück ist B-C . Den ganzen Klettersteig über hat man einen sehr guten Blick auf Arco und das Sarcatal. Wir gehen noch auf den Gipfel des Colodris. Im Hintergrund zieht ein Gewitter auf, weswegen wir sehr zügig den Klettersteig wieder runter gehen. Die letzeten Klettersteigmeter fallen dicke Tropfen auf uns – ein richtiges Unwetter bleibt uns aber erspart.

dabei: Lexi, Rainer, ich (Fotos)
Topo

Am ersten Tag am Gardasee suchen wir uns eine leichte Tour – die Via ferrata Rio Sallagoni. Lexi checkt sich noch ein Klettersteigset – um nachher draufzukommen, dass er ein etwas Bild 2012-07-02 Via ferrata Rio Sallagoni“klettersteiguntypisches” Schuhwerk anhat. Die Schuhe sind aber ziemlich rutschfest und auch fest zum Schließen – daher probiert ers einfach – und es geht ziemlich gut. Der Klettersteig geht in einer Schlucht hinauf, meist eher einfach. Nach ein paar Klettermetern kommt man zu einer herrlichen “Oase”, die wir zu eine kurzen Pause nutzen. Ich nutze den Wasserfall für eine angenehme Dusche – das Wasser des Baches ist überraschend warm. Der Klettersteig an sich ist ganz nett und gut gesichert – allerdings “Überwindung” ist hier keine notwendig.

Oben angekommen gibts eine kleine Einkehr bei der wir ein gutes Bier aus dem Tonkrug geniesen. Dabei machen wir uns aus, dass wir noch einen kurzen Klettersteig gehen. Kurz zum Auto per Autostopp und weiter geht es zum Colodri.

dabei: Lexi, Rainer, ich (Fotos)
Topo

Heuer geht es mit Freunden an den Gardasee – bei der Hinfahrt haben wir uns den Biz Poè (3.125hm) als Ziel gesetzt. Wir wollen vom Pordoijoch über den Klettersteig “Cesare Piazetta” (D) aufsteigen und Marmolada - nochmaldann den Normalweg wieder zurück gehen oder alternativ mit der Gondel herunterfahren. Wenn man mit der Gondel hinauffährt, kann man angeblich mit einer kindertauglichen Wanderung von innerhalb einer Stunde am Gipfel sein. Wir gehen also gegen 1330 vom Kriegerdenkmal weg halbwegs steil zum Einstieg des Klettersteigs. Als wir nach einer knappen Stunde und gut 400hm endlich beim Klettersteig sind, probieren wir den Einstieg (D) – etwas glatt, aber nicht so schlimm, wie man sich erzählt :). Wir brechen allerdings aufgrund der ungewissen Witterungssituation (es sind Gewitter für den Abend prognostiziert) den Versuch ab und gehen auf dem Zustieg zurück. Dadurch kommen wir rechtzeitig zum WM-Finale (Spanien-Italien) nach Riva del Garda und erleben dort sicher einer der stillsten Abende.

dabei: Rainer, ich (Fotos)
Topo Klettersteig, Höhenprofil

Heuer ist der Drachenwand Klettersteig die erste Wanderung, den ich gehe. Zwar ist der Mahdlgupf Klettersteig (D) schon fertig, ich wollte einfach einen Klettersteig bei dem ich weiß, dass ich Mittag IMG_5757die Kinder abholen kann – also rauf’ auf die Drachenwand. Ich gehe um 6:50 unten los. Heute sind wenig Menschen unterwegs, also denke ich mir: idealer Zeitpunkt für “runter wie rauf”. Also runter – geht besser als erwartet und ich komme schnell voran – ungefähr bei der Mitte merke ich, dass ich wohl zu sehr am Seil runterrutschen lasse und ich offene Finger habe. Dadurch entscheide ich mich nach kurzem Zögern, lieber wieder raufzugehen und den Normalweg runter – und das in ordentlichem Tempo, denn nun wird die Zeit ganz schön knapp – aber dank einer staufreien Heimfahrt geht sich alles knapp aber gut aus.

Dabei: nur ich Fotos, Topo
Gehzeit: 1:45h/1:00h (rauf / runter)

45a Feuerkogel Rundgang

Daniel und ich wollen einen kurze Wanderung zum Saisonabschluss machen – Feuerkogel 044der Traunstein scheint uns zu intensiv und so entschließen wir uns für einen Feuerkogel Rundgang – mal was Neues. Vorher gehe ich noch schnell den Alberfeldkogel Klettersteig und Daniel macht ein paar Fotos. Wenn man schon am Feuerkogel ist oder als kurze Draufgabe bei einem Familienausflug durchaus empfehlenswert. Wir nehmen uns also die die Runde Heumahdgupf – Alberfeldkogel – Großer Höllkogel – Spitzalm – Kaiserweg – Feuerkogel. So der Plan. Es ist herrliches Spätsommerwetter.  Bis zur Abzweigung zur Rieder Hütte ist reges treiben – danach werden wir einsam wandern – erst bei der Spitzalm sehen wir wieder Apfel zu später Stund'Wanderer. Auch beim weiteren Verlauf über den Kaiserweg (dafür gibt es sogar ein wenig genutztes Steigbuch) begegnen wir niemanden mehr. Einzig ein Schnuller liegt am Boden und wir fragen uns, wer da die Kleinsten mitnimmt. Schließlich ist der Weg nicht gerade trivial, sodass ich zumindest, das nicht machen würde. Nach unserem Rundweg kommen wir etwas nach 1700 zum Feuerkogel zurück- das bedeutet, dass der Abstieg noch auf uns wartet. Die letzten Meter überwinden wir im Dunkeln mit der LED des Handies als Beleuchtung.

dabei: Daniel, Patrick (Fotos)
Gehzeit: ca. 8 Stunden inkl. Alberfeldkogel Klettersteig (Höhenprofil)