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Wir, Line, Elias und ich, machen einen kurzen Ausflug zur Beisteinmauer nach Steyr, genauer in die Nähe von Trattenbach. Wie in diesem Sommer üblich, wieder ein trockener und sonniger Tag. Wir gehen die beiden unteren Klettersteige, Hentschi (C) und Little Rock (C) – der erste C-Klettersteig für die beiden – durchaus kindertauglich. Danach gehen wir die 63m lange Seilbrücke – da ist der Abstand zwischen Standseil und Halteseil erst ab 10 Jahren möglich zu erreichen – ansonsten muss man etwas nachhelfen. Ich habe mich da einfach beim Halteseil eingehängt und reingesetzt – dann passt es auch.

Diesmal leider keine Fotos – Klettersteig ist aber absolut zu empfehlen (Früher mit Video). Topo

Weil es ja so schön war (Link), heute, bei abermals herrlichem Wetter, nochmals. Diesmal den Radninger Übungsklettersteig rauf und runter, wie es uns gefällt, nachher zur Beisteinmauer – diesmal parken wir in der Nähe vom Nationalpark Hotel Villa Sonnwend – damit verkürzen wir den Zustieg, lassen aber auch die Sommerrodelgelegenheit aus.

Beim Zustieg entdecken wir einen Grasfrosch, den wir uns näher ansehen. Zum Abschluss fahren wir noch zum Gleinkersee – aufgrund des guten und warmen Wetters sind die Boote aber leider schon ausgebucht – so springen wir nur kurz in das angenehm kühle Wasser. Herrlicher See – leider sehr viele Menschen dort.

Heute wollen wir, meine 3 Großen und ich, den herrlichen Sommertag nutzen und den ersten Klettersteig gehen. Daniel und Gregor kommen mit. Wir machen uns auf den Weg nach Windischgarsten zur Bannholzmauer. Während der Fahrt kommen wir beim Übungsklettersteig Radning (B) vorbei, der auch für geführte Klettersteigtouren genutzt wird. Wir gehen den kurzen Klettersteig ein paar Mal – die Kinder sind begeistert und fahren dann weiter nach Windischgarsten,

zur Talstation des Sesselliftes – um dann zu Fuß raufzugehen (Möglichkeiten siehe Bild links). Nach etwas Zustieg erreichen wir die Wand – imposanter und interessanter als ich von der Beschreibung gedacht hatte. Wir fangen hier mit dem leichteren Klettersteig an – der macht auch für die Kinder (8 und 10 Jahre) Spaß.

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Wandblick

Die schwereren Routen bleiben heute den Größeren vorbehalten.

 

Zum Abschluss fahren wir mit der Sommerrodel ins Tal – ein weiteres Highlight.

 

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Vor dem E-Teil

 

Ausgesetzt mit Blick auf Mori

Ausgesetzt mit Blick auf Mori

Dieses Mal gehen wir den Monte Albano Klettersteig (D) in Talnähe. Wir gehen ihn mittags, an einem sehr warmen Tag – fast schon heißen Tag. Daher schwitzen wir ziemlich und auch die Seilsicherung ist stellenweise doch sehr warm. Immerhin ist der Klettersteig doch ziemlich südlich ausgerichtet. Wir klettern munter drauf los, sehen bis auf einen Einheimischen der uns überholt niemanden am Klettersteig selbst. Das liegt aber wohl eher am sehr warmen Wetter.

MonteAlbanoKlettersteig

Die Ferrata am weit sichtbaren Felsen bei Mori

Der Klettersteig selber ist ziemlich ausgesetzt und bietet eine gute Aussicht auf Mori und den Beginn der Bergkette östlich des Gardasees. In einem Geschäft am Gardasee wurde uns vor zwei Jahren ziemlich abgeraten von dem Klettersteig, weil schon ziemlich abgegangen, rutschig und sehr schwierig. Unserer Meinung nach ist der Klettersteig mit D bewertet und das passt auch entsprechend. Vielleicht ist die Erfahrung auch von früher, da der Klettersteig im Frühjahr 2014 saniert wurde und die neue Streckenführung auch leichter sein soll. Was leider schon so ist, mit Via Ferrata ist der
Name Programm. Es ist wirklich ziemlich viel Eisen verbaut. Das erinnert ziemlich
an den Grünstein Klettersteig und steht sehr im Kontrast zu der Ferrata delle Taccole (C/D), die hauptsächlich Felsen und Sicherungsseil war.

Alles in Allem ein herrlicher Klettersteig, den ich sehr empfehle, besonders da er sehr schnell vom nörlichen Gardasee (Riva del Garda) zu erreichen ist. Unsere Autos stellten wir auf den Parkplatz bei der Via Salvotti. Von dort dauerte es in etwa 4 Stunden, bis wir wieder zurück waren, wobei wir eher gemütlich unterwegs waren. Am Steig selber waren wir etwa 2 Stunden.

Fotos

Heute sind wir alle 5 sehr motiviert und wollen die Ferrata delle Tacolle (C/D) gehen. Der Zustieg war gar nicht so leicht zu finden, es war nur ein kleiner unscheinbarer Weg, der von der Straße zwischen Steinen bergauf führte. Am Besten zu erkennen, wennIMG_5183 man vom Refugio Novezza aus dem Süden kommt, wo die vielen Autos auf den rarIMG_5185en Parkmöglichkeiten parken. Es gibt auch einen alternativen Zustieg, direkt beim Refugio Novezzina, daher direkt bei der Kehre, der eventuell einfacher zu finden ist.

Wir gehen vom Zustieg zum Refugio Telegrafo – die Hütte sieht ansprechend aus. Wir testen sie allerdings nicht, da es schon etwas später ist, und wir auch wieder runter wollen 🙂 Von dort gehen wir rüber zum Einstieg des Klettersteigs. Wir müssen über ein Geröllfeld runter, dann ist links auch schon der Einstieg (siehe Bilder links). Obwohl es im Tal ein heißer Sommertag ist, liegt hier (2040 hm) noch der Hagel von gestern Abend in den Spalten des Klettersteigs. Im Prinzip gibt es 3 20150628_165340schwierigere Stücke (C/D) im Klettersteig (Topo) – wobei für mich war das mittlere Stück, die plattige Wand, am schwierigsten (siehe links).

Um etwa 19:00 waren wir am Gipfel – herrlicher Ausblick und doch trotz Sommer bereits etwas kühl und windig. Die Jacken waren auch schon am Klettersteig angezogen. Wir gehen wieder hinunter, was sich zwar noch etwas zieht, aber um diese Jahreszeit kein Thema bezüglich Dunkelheit ist.

Vom Auto bis zur Hütte benötigten wir 1h45min, dann noch zirka 45min bis zum Klettersteig Einstieg. Das ginge auch schneller, wenn man nicht zur Hütte aufsteigt und den Weg weiter folgt. Am Klettersteig waren wir ziemlich gemütlich unterwegs – knapp 1h30 genossen wir den Ausblick.

Mehr Fotos

Meine Saisoneröffnung ist wie schon 2013 der Postalm Klettersteig (Topo). Diesmal nehmen wir den Klettersteig sogar zu sechst (Daniel, Gregor, Julian, Lisa, Samir und ich) in Angriff. Der Klettersteig in der Bachschlucht ist es kühl wie immer.

Wir gehen den Klettersteig und machen wie bislang immer, bei den Wannen Rast. Dort ist es einfach schön. Nachdem wir noch die knackige aber kurze Gamsleckenwand hinter uns gebracht haben, gehen wir flotten Schrittes zurück zum Auto.

Daniel hat ein Klettersteig Video gemacht.

62 – Hochlecken

Sonnenschein ist angesagt und Schnee ist auch in den Bergen Mangelware, daher machen wir (Anna, Thomas, Sepp und Schmucki) uns auf zum Hochleckenhaus. Abfahrt ist 7:20 und wir kommen gegen 8:30 zur Taferlklause – und bekommen einen der letzten Parkplätze – ganz schön was los. Bei -6,5 °C gehen wir los. Zu Beginn liegen beim Anstieg auf der Piste ein paar Restschneeflecken und auch im Wald ist manchmal eine sehr glatte Eis- und

Blick in den Süden vom Hochleckenhaus

Schneemischung. Erst ab der 2. Quelle ist die Schneedecke durchgehend. Da gehen wir dann aber direkt über ein Schneefeld hinauf. Wir lassen den direkten Anstieg zum Hochlecken Kogel links liegen und ich entschließe mich, einen Rechts liegenden kleinen Stein mit Gipfelkreuz “mitzunehmen”. Der Name ist sehr passend: “Jausenstein”. Jausenstein 2010 - TaferlDa der ganze Zustieg im Schatten liegt und am “Gipfel” ziemlich kalter Wind bläst, gehen wir aber umgehend weiter – im Sommer ist das aber sicher ein guter Rastplatz. Mit den Bergschuhen rutsche ich ziemlich – die mit den “Spikes” geht es da deutlich besser – wir überwinden auch die letzten paar Meter und sind in der Sonne. Beim Hochleckenhaus angekommen haben wir eine geniale Fernsicht, die wir dann mit über 100 Menschen teilen. Einige sind mit Sekt und Sektgläsern ausgestattet, stoßen aufs alte Jahr an und genießen die Sonne. Nach einer guten, ausgiebigen Jause und das obligatorische Bergerraten gehen wir wieder runter ins Tal – und das zum Teil ziemlich flott, da wir den niedrigen Reibungswiderstand des Schnees zu nutzen wissen :). Wir steigen flott ab und sind dann gegen 15:30 wieder zu Hause.

Fotos